Seit der Gründung des Fachverbandes für Sponsoring (FASPO) ist dessen Anliegen, nachvollziehbare, von allen Marktteilnehmern akzeptierte Standards im Sponsoringmarkt zu schaffen. Dabei setzt der FASPO es sich zum Ziel, die Professionalisierung und Transparenz zu steigern und so den Sponsoringanteil am gesamten Kommunikationsetat zu erhöhen.
Ein wesentlicher Schlüssel zur Erreichung dieses Ziels ist die Bereitstellung von Planungs- und Evaluationsdaten für das Sponsoring, wie sie in der werblichen Mediaplanung bereits seit langem verfügbar sind.
Die Umsetzung
Im Herbst 2006 sprach Jean-Baptiste Felten, in seiner Funktion als Schweizer Vorstand des FASPO, erstmals die AG für Werbemittelforschung (WEMF), welche die zentralen Planungsgrundlagen der Schweizer Werbewirtschaft erarbeitet, auf einen Einbezug sponsoringrelevanter Fragestellungen in die Marktforschungen der WEMF hin an.
Gemeinsam mit dem Direktor der WEMF, Herrn Marco Bernasconi, und dessen Team entwickelten die Fachleute des FASPO in der Folge einen Fragenkatalog, um sponsoringrelevante Informationen im Rahmen der WEMF-Marktforschungen mit zu erheben. Gemeinsam konnten der Schweizerische Auftraggeberverband (SWA) sowie führende Markenartikler (Axpo, COOP und Orange) als Förderer des Projekts gewonnen werden. Abstimmungsgespräche wurden mit weiteren Marktteilnehmern, z.B. der IG Sponsoring, Event-Veranstaltern und dem BASPO, geführt.
Die Marktanalyse Sponsoring
2008 wurden die ersten Daten, im Rahmen der MACH Consumer, erhoben und stehen seit 2009 unter dem Produktnamen „MA Sponsoring“ zur Verfügung stehen. Die MA Sponsoring basiert auf 12'000 Interviews und lieft aktuelle, umfassende und repräsentative Daten zur Planung Ihrer Sponsoringmassnahmen sowie weiterer Massnahmen der Marktkommunikation.
Mit der MA Sponsoring steht dem Markt ein weltweit einmaliges Planungstool zur Verfügung: Vom aktiven Besuch von Sport- oder Kulturveranstaltungen über die Fanbeziehung zu Schweizer Fussball- und Eishockeyclubs bis hin zu den Medienkanälen, auf denen sich die Schweizer/Innen über solche Themen informieren, werden repräsentative Daten erhoben. Diese können zudem mit den in der MACH Consumer generierten Informationen über das Einkaufsverhalten, die Markenkenntnis sowie das Produktinteresse der Bevölkerung korreliert werden. Weitere Vernetzungsmöglichkeiten bestehen mit den Daten der MACH Basic (24'000 Interviews), die über die Mediennutzung der Schweizer/Innen informiert, sowie mit der MACH Radar (12'000 Interviews), welche psychografische Informationen zur Bevölkerung bereit hält.
Die MA Sponsoring erlaubt eine Planung von Sponsorings im Rahmen der etablierten Mediaplanung. Sie stellt damit der werbenden Wirtschaft wie auch Sponsoring-Anbietern der Schweiz ein hochprofessionelles und einmaliges Planungsinstrument zur Verfügung.